Die Kunst des Plissierens (franz.: „gefaltet“) kannten bereits die alten Ägypter. Den Plisseekragen der Maria Stuart haben die Portraitmaler ihrer Zeit unsterblich gemacht und die 40er und 50er Jahre des letzten Jahrhunderts waren ohne Plisseeröcke und Plisseekleider undenkbar. Man erinnere sich an das weiße Kleid der Monroe auf dem Abluftgitter in dem Film „Das verflixte 7. Jahr“. Zuletzt erlebte der klassische Plisseerock in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts ein Comeback.

Herstellung von Plisseekleider - Eine Kunst für sich

Früher war der Plisseestoff reiner Luxus, denn Naturfasern eignen sich nicht besonders gut für die Verarbeitung und somit war die Herstellung sehr aufwändig. Unter Einfluss von Hitze oder Feuchtigkeit nehmen die Stoffe zudem wieder ihren ursprünglichen Zustand an. Erst mit der Entwicklung der synthetischen Faser (vorzugsweise Polyester) erlebte Plissee seinen eigentlichem Boom, da jetzt die Herstellung dauerhafter Falten möglich war, die auch die regelmäßige Wäsche überdauerten.
Der Stoff wird hierzu einer chemischen Behandlung unterzogen. Im zweiten Schritt wird er mit Hilfe von Plissiermaschinen in Falten gelegt und zu guter Letzt gepresst.

Die Renaissance von Plisseekleidern

Seit einiger Zeit liegen Plisseekleider wieder voll im Trend. Designer bringen neue Kreationen auf die Laufstege, bei denen nicht nur der Rockteil, sondern auch die Oberteile mit Faltenwurf versehen sind. Besonders in der Cocktailkleid- und Abendmode kommt man um Plissee nicht mehr herum.
Und warum sollte man auch! Er fällt hervorragend, schmeichelt der Figur und schwingt mit jedem Schritt. Feminin eben! Im Wandel der Zeit haben die Plisseekleider heute eine nie da gewesene Eleganz entwickelt ohne ihre Verspieltheit zu verlieren.



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